Stefan Waghubinger: Jetzt hätten die guten Tage kommen können

neu_Stefan Waghubinger_hoch_webPlötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund
(aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“)

Immer wieder gern gesehen in der KleineKUNSTBÜHNE: Stefan Waghubinger. Seine grandiosen Wortspielereien, seine meilenweiten Gedankensprünge, die der gebürtige Steyrer (Oberösterreich) mit sonorer Stimme zum Besten gibt, begeistern einfach, denn sie machen vor nichts und niemandem Halt. In  seinem  dritten  Soloprogramm  hat  Waghubinger es ganz  nach  oben geschafft.  Auf  dem  Dachboden  der  Garage  seiner  Eltern  sucht  er  eine  leere Schachtel  und  findet  den,  der  er  mal  war,  den,  der  er  mal  werden  wollte  und  den,  der  er  ist.    Es  wird  also  eng  zwischen  zerbrechlichen  Wünschen  und  zerbrochenen Blumentöpfen,  zumal  da  noch  die  Führer  der  großen  Weltreligionen  und  ein Eichhörnchen  auftauchen.

90  Minuten  glänzende  Unterhaltung  trotz  verstaubter  Oberflächen.  Aber Vorsicht, zwischen  den  morschen  Brettern  geht  es  in  die  Tiefe.

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.“ (Böblinger Bote)
„Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

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Stefan Waghubinger: Jetzt hätten die guten Tage kommen können

  • Samstag, 24. Februar 2018 um 20 Uhr
  • Stefan Waghubinger
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