spielplan
Sa, 15. 0ktober 2011, 20 Uhr, 16 Euro
Lüder Wohlenberg: > Spontanheilung <
Spontanheilung ist eine furiose Jubelarie auf die unentdeckten Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems, gelebter Wahnsinn mit überraschenden Einsichten, dazu politisch nicht korrekt und extrem wirksam. Fragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker, sondern kommen Sie direkt zur „Spontanheilung“!
Wer gesund ist, ist nur nicht richtig untersucht. Ob Risikoschwangerschaft, Pubertätsakne oder erektile Dysfunktion. In diesem Land leben 4 Millionen Menschen von den Krankheiten anderer. Unsere Beschwerden sind ein gewaltiges Kapital. Herr Raderscheid alias Lüder Wohlenberg ist Profipatient. Leben die Ärzte sonst nur von „Arzt IV“, stellt sich Raderscheid auf die Gesundheitsreform ein. Herr Raderscheid bietet Symptome, man muss es ihm nur abkaufen. So wird die Krise selbst zur Lösung.
Wohlenbergs Programm hat einen Biss, den sein Kollege Hirschhausen zugunsten von guten Ratschlägen vermeidet. Und über einen Mangel an stechenden und tagesaktuellen Pointen kann sich auch niemand beklagen. Und wenn er mit Mythen des Gesundheitswahns aufräumt, bleibt nicht nur kein Auge trocken. Einige Zuschauer überlegten sogar mitzuschreiben, denn es ist manch brauchbarer Hinweis dabei.
„Wohlenberg ist sowohl zynischer Dozent als auch poetisch behauchter Erzähler, dazu ein talentierter Schauspieler und ein schwarzes Schaf unter weißen Medizinern.”
Die Rheinpfalz
http://www.agentur-kleusch.de/lueder_wohlenberg.html
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Sa, 29. Oktober 2011, 20 Uhr, 18 Euro
So, 30. Oktober 2011, 19 Uhr, 18 Euro NEU!
Sven Hieronymus: > Nicht gucken - nur anfassen!<
Nicht gucken- nur anfassen! Das hätte er gerne. Aber wenn man so aussieht wie Sven Hieronymus bleibt das reines Wunschdenken. Der Ozzy Osbourne der Deutschen Comedyszene präsentiert sein neues Soloprogramm
"Nicht gucken - nur anfassen!", in... mehr der Hoffnung, dass die Menschen ihn wirklich mal anfassen.
Er will aber auch verstanden werden. Er sucht Hilfe in dieser verrückt gewordenen Welt. Er weiß nicht, warum er überhaupt auf dieser ist, denn seine Existenz macht keinen Sinn. Er beschreibt in seinem Programm seine Sicht der Dinge, in seiner eigenen Welt.
Das ist für den Zuschauer zwar urkomisch, doch für ihn brutale Realität. Er klärt uns auf, warum er so aussieht, warum er so geworden ist und warum er so vieles nicht versteht. Sein Körper wird älter, nur sein Verstand wächst nicht mit. Er ist extra
aufs Land gezogen um Ruhe zu finden, doch ist es dort noch viel lauter. Er stellt uns seine neuen Freunde vor, die außer ihm niemand kennen lernen will und erzählt von den Kommunikationsproblemen, die er mit seinen Kindern hat.
Sven Hieronymus - mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Comedyszene - schafft es wieder einmal das normale Leben eines Mannes "um die 40" ad absurdum zu führen. Er scheitert an alltäglichen Dingen, aber er gibt nie auf.
Er schafft es zwar seine Lohnsteuererklärung abzugeben, aber der Weg dorthin ist steinig. Er ist bereit für seine Kinder St. Martins Laternen zu basteln, aber er versteht den Sinn nicht. Er wollte Rockstar werden, doch Leberwurstbrote hinderten ihn
daran.
Schauen Sie ihn sich an und Sie werden feststellen, dass Ihr Leben gar nicht so schlimm sein kann!
http://www.sven-hieronymus.de/
Sa, 19. November 2011, 20 Uhr, 16 Euro
Arnim Töpel: > Masterbabbler<
Seit 1999 steht Arnim Töpel beruflich auf der Bühne, hat als Kabarettist und Musiker zwischen Nordsee und Alpen mehr als tausendfünfhundert Auftritte absolviert. Schon sein Debütprogramm „Sex ist auch keine Lösung“ hat ihm Auszeichnungen „für musikalische Klasse und sprachliche Eleganz“ eingebracht.
Mit seinen jüngsten Programmen „Newa de Kapp“, „Mach doch de Babbe net struwwelisch“ und seinem Kurpfälzer Klub hat er gezeigt, dass Mundart alles andere als tumb und ordinär ist. Seine Programme sind Liebeserklärungen an die Sprache, springen
atemberaubend zwischen Hochdeutsch und Dialekt, spielen mit der Musikalität, dem Rhythmus, dem Kurpfälzer Groove.
Denn zwei Seelen wohnen in Töpels Brust, der eine feinsinnig, intellektuell, der andere ehrlich und direkt, de Günda.
Nun folgt der dritte Streich: MASTERBABBLER.
Machen wir uns nichts vor, so sehr wir ihn schätzen, Dialekt ist bedroht. Denn die Mediensprache ist Hochdeutsch, beziehungsweise das, was davon übrig bleibt. Höchste Zeit für die Erste Kurpfälzer Dialektschule. Dreisprachig: hochdeutsch,
musikalisch und kurpfälzisch.
Ein Bildungsangebot der besonderen Art. Und wer Arnim Töpel kennt, der weiß, die
wichtigste Bildung wird bei ihm nicht zu kurz kommen: Herzensbildung.
http://www.arnim-toepel.de
Sa, 10. Dezember 2011, 20 Uhr, 18 Euro
So, 11. Dezember, 19 Uhr, 18 Euro
Helfried: > 10 Jahre Helfried! <
Vor mittlerweile 10 Jahren, im Februar 2000, war es das erste mal so weit, dass ein schmächtiges Männchen mit braunem Langeweiler- Anzug, überkorrektem Scheitel und schnarrender Stimme auf die Bühne stakste, und mit hochgradig abstrusen Weltanschauungen, die aus der zum Wahnsinn geronnenen Normalität hervorgegangen sind, im Eilzugtempo in der deutschsprachigen Kleinkunst-Szene für Furore sorgte.
Helfried, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kunstfigur des steirischen Komikers Christian Hölbling, war seither nicht nur auf vielen Kabarettbühnen und großen Festivals in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu Gast, sondern auch in zahlreichen Fernsehsendungen - etwa beim "Quatsch Comedy Club", bei Stefan Raabs "TV Total", bei "Genial daneben", bei Dieter Hallervorden und vielen mehr. Für seine Programme wurde er mit etlichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Bonner "Prix Pantheon".
In seinem Jubiläums-Galaprogramm zeigt Hölbling das Beste aus seinen drei Programmen "Helfried kommt!", "Helfried heiratet" und "Helfried, bitte melde dich!": Eine Vielfalt an skurrilen Szenen und Figuren, gemischt mit musikalischen Einlagen. Der Künstler zeigt sich dabei in seiner ganzen Vielfalt und lässt neben Hellfried auch dessen bissige Tante Hedwig und den grotesken Entertainer Dr. Gerd Schuster lebendig werden - perfekt in Kostüm und Mimik.
Süddeutsche Zeitung: "Ein clownesker Grenzgänger zwischen korrekt und böse, der ambivalente Gefühle hervorruft, vor allem aber saukomisch ist."
http://www.helfried.net/
Sa, 21. Januar 2012, 20 Uhr, 18 Euro
So, 22. Januar 2012, 19 Uhr, 18 Euro
Detlev Schönauer: > GEIST IST GEIL < Neues Programm
Vom Physiker zum Thekenphilosophen .
Das Programm zum 30 jährigen Bühnenjubiläum und zu 25 Jahre Jacques‘ Bistro.
Nach 30 Jahren Bühnenerfahrung „outet“ sich der Mainzer Kabarettist, Detlev Schönauer (den das Schicksal ins beschauliche Saarland verschlagen hat), als ehemaliger Diplom-Physiker. So erklärt er durch seine Bühnenfigur, dem so charmant französelnden Bistrowirt Jacques, dieses Mal auch physikalische Phänomene aus dem Alltag… Frage: „warum bleiben Raser länger jung?“ oder „Warum ist der Himmel blau?“ - auf sehr lockere, hintergründige und sehr komische Art…
Er mokiert sich aber auch über die wachsende Verdummung unserer Gesellschaft, vor allem durch das Fernsehen… Frage: „Werden wir immer dümmer (gemacht)?“
Natürlich gibt er auch seinen Senf zum Superwahljahr 2011 hinzu und macht sich schließlich auf seine typisch satirische Art Gedanken zur Bildung heute, zur Gesellschaft und zur Intelligenz ganz allgemein (mit praktischen Beispielen! - immerhin kennt er sich damit als langjähriges Mitglied des Hochintelligenten- Vereins „Mensa Deutschland e.V.“ etwas aus…)
Als Sahnehäubchen lässt er darüber hinaus zum Jubiläum auch noch 30 Jahre Kabarett Revue passieren - mit Parodien, Chansons, Musikkabarett und Satiren…
Für seine dialektischen Ausflüge, seine scharfsinnigen Beobachtungen der deutschen Seele und seine musikalischen Parodien wurde Detlev Schönauer mit mehreren Kabarettpreisen bedacht.
http://www.schoenauer.de
Sa, 11. Februar 2012, 20 Uhr, 16 Euro
Sybille Bullatschek: > Volle Pflegekraft voraus! <
Sybille ist Altenpflegerin und das ist überwiegend nicht sehr romantisch. Zwischen Bettpfanne und Kartoffelbrei verliert sie so langsam die Übersicht, bis sie eines Tages beschließt, ihren Arbeitsplatz mal grundlegend umzumodeln. Sie schafft Kaffeekränzchen und Liedernachmittage kurzerhand ab und organisiert statt dessen mit den flotten Oldies Rollator - Ralleys und Bullenreiten. Volle (Pflege)Kraft voraus! Wen interessieren da der „Pflege TüV“ oder der Fachkräftemangel? Jetzt kommt Sybille, und die schafft gekonnt den Spagat zwischen erstklassiger Unterhaltung und dem sensiblen Thema Pflege.
Sie sind noch nicht pflegebedürftig?
Vorsicht, das kann schneller gehen, als sie denken. Selbst Ralf Schumacher ist schon über eine achtlos weggeworfene Bananenschale gestolpert und schwupp, schon findet man sich in einem adretten Pflegebett wieder. Da ist es doch gut, wenn man vorher schon mal Einblicke in diese unbekannte Welt tun kann, zumal, wenn der quietschkomische Temperamentsbolzen Sybille durch einen Abend voller Pointen und komischer Verwirrungen braust, der das Lachorgan auf´s Äußerste strapaziert. Am Ende werden auch Sie rufen: „Sybille, bitte, bitte pflege mich!“
Die Kabarettistin Ramona Schukraft erhielt mehrere Comedypreise. Ihr TV-Debüt gab sie in der WDR Sendung „Ladies Night“ und sie trat in den TV-Serien Quatsch Comedy Club, Nightwash und ‚Blond am Freitag´ auf. Mit der Figur der Sybille Bullatschek war sie Finalistin beim Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ 2009.
http://www.haus-sonnenuntergang.de/Heimat.html
Sa, 10. März 2012, 20 Uhr, 18 Euro
Emmi & Herr Willnowsky: > Das Beste! Das Schlimmste! ...das Letzte! <
Alive In Concert
Sie sind wieder da, Emmi, das singende Krisengebiet, und ihr russisches Taigafrettchen Valentin Willnowsky. Wir erinnern uns: die kauzige Kammersängerin wollt's nochmal wissen, durchstarten, Musicalstar werden. Doch selbst für die älteste Mieze aus "Cats" war sie zu klapprig. Frustriert dopt sie sich mit Eierlikör und sauren Gurken, lernt eines Tages vor einem Müllschlucker in Hamburg-Bramfeld die Tastenfachkraft kennen und heiratet sie: Aufenthaltsgenehmigung gegen lebenslange musikalische Begleitung.
Heute sind beide "Alive In Concert": die schrägsten Lieder, die schrillsten Sketche, die schlimmsten Witze vom ulkigsten Paar seit Paola und Kurt Felix, brillante Höhepunkte, 100% treffsicher unterhalb der Gürtellinie.
In ständigem Clinch mit ihrer Zahnprothese, spuckt die olle Fregatte Gift, Galle und Ouzo, zofft sich mit ihrem renitenten Klimperknecht aufs Feinste und Gemeinste, immer ein flottes Lied auf den Lippen, Songs von Trieben, Tundra, Tantra, von Liebe und Leid, Sonne und Suff, von Krämpfen und Kolchosen. Die rüstige Rentnerin schwingt ihre künstlichen Gelenke, bis die Stützstrümpfe reißen und der Hüfthalter kracht. Doch auch der fipsige Ural-Underdog (übrigens im richtigen Leben der studierte Musiker Christian Willner) fletscht seine Zähnchen: "Emmi ist wie die Titanic, wenn sie singt, sterben die Menschen!"
Die deutsche "Dame Edna" von der Waterkant heißt Emmi, Kult im Hamburger Schmidt-Theater und seit Jahren alter ego des fabelhaften Kabarettisten und promovierten Musikwissenschaftlers Christoph Dompke. "Alive In Concert" (Regie: Quatsch Comedy Club-Gastgeber Thomas Hermanns) ist das ganz andere Musikkabarett, witzig, komisch, nie lächerlich, aber herzzerreißend und zwerchfellerschütternd. Denn "Emmi ist wie ein Unfall, schlimm, aber man muß immer wieder hingucken!"
www.emmi-online.de
Fr, 22. Juni 2012, 20 Uhr, 23 Euro
Sa, 23. Juni 2012, 20 Uhr, 23 Euro
Zum Jubiläum! OPEN AIR
Die KleineKUNSTBÜHNE feiert 10 Jahre Kleinkunst
mit Johannes Scherer, Olga Lomenko & Dimitrij Sacharow
Am 22. Juni 2002 eröffnete das kleine, lebendige Theater in der rheinhessischen Scheune. Hier erleben und fühlen Sie nun schon seit rund 200 Vorstellungen hautnah, in heimeliger Atmosphäre und einmaligem Ambiente engagiertes Theater - zeitgenössische, klassische und komödiantische sowie kabarettistische und musikalische Events, stets zu Ihrer Unterhaltung und ab und zu auch zum Nachdenken.
Zum Jubiläum präsentieren Johannes Scherer und Olga Lomenko&Dimitrij Sacharow in zwei Stunden das Beste aus ihren Programmen „Asoziale Netzwerke“ und Erogene Klimazonen“.
„Erogene Klimazonen“
Ist das Liebesglück wetter-, temperament- und nationalitätsabhängig? Welchen Einfluss haben die Märchen der Gebrüder Grimm auf das Sexualverhalten der Deutschen? Wie sieht es im Orient aus: Sind die Frauen dort mit ihren 1000 Nächten und einer Nacht zusätzlich glücklicher als der weibliche Rest der Welt? Wovon träumen das russische und das amerikanische Volk: Was die Erotik betrifft, hat eine andere Nation sich längst als Weltmacht Nr. 1 positioniert…
Olga Lomenko und Dimitrij Sacharow werden Antworten auf diese komplexen Fragen geben, fachgerechte Einblicke in die globalen Phantasien unter den Bettdecken gewähren…
Der Hauptpreis des Münchener Tollwood-Festivals und der Cabinet-Preis der Leipziger Lachmesse sind die glanzvollen Trophäen, die Olga Lomenko und Dimitrij Sacharow bereits besitzen und staubfrei in der Glasvitrine aufbewahren. Seit über 10 Jahren sind sie ein glückliches Bühnenpaar.
„Unterwegs mit dieser Frau - und man könnte ebenso Nitroglyzerin über Kopfsteinpflaster transportieren ... Olga Lomenko ist ein Naturereignis, ein Vulkanausbruch.“ Münchner Abendzeitung
http://www.olga-lomenko.de/Olga_Lomenko/Olga_Lomenko.html
„Asoziale Netzwerke“
ist das Bühnenprogramm des gebürtigen Unterfranken Johannes Scherer. Eine gnadenlose Abrechnung mit Gruschlern, Postern, automatischen Freundefindern, Marktforschern und allen anderen, die sonst noch ungefragt und überflüssigerweise ihren Kommunikationsmüll überall hinterlassen. Außerdem erfahren Sie im neuen Programm des Radiomoderators („Hit Radio FFH-Der Vormittag“, werktags 9-12 Uhr), weshalb die Mauer in seinem beschaulichen Heimatort im Spessart jetzt erst verschwunden ist und warum sich dort niemand so recht darüber freuen mag. Sie begegnen der Pistners Marie, der wahren Erfinderin des iPads und lernen Dietmar von Schönborn, Marietta Spencer und viele weitere Figuren aus alten und neuen Netzwerken kennen und werden sich wundern, dass es ein Produkt auf dieser Welt gibt, für das sogar Franz Beckenbauer nicht Werbung machen würde.
http://www.johannes-scherer.com/
Schauen Sie rein ... an Ort und Stelle. Feiern Sie mit uns!
Und mit Johannes Scherer, Olga Lomenko & Dimitrij Sacharow.


































